Vorsorge für den Notfall

In den Medien wird täglich von Unfällen und Katastrophen berichtet.

Meist betrifft es andere. Aber ganz schnell können auch Sie einem Brand, Hochwasser, Chemieunfall, Stromausfall oder anderen Gefahren ausgesetzt sein.

Wenn der Notfall eingetreten ist, ist es zu spät, umfangreiche Vorsorgemaßnahmen erst zu planen. Bis Hilfe eintrifft vergeht Zeit. Und dabei kommt es gerade dann vielleicht auf Minuten an, die über das Leben von Menschen oder den Erhalt von Sachwerten entscheiden. Minuten, in denen jeder von uns erst einmal auf sich selbst gestellt ist, in denen die Vorsorgemaßnahmen sich bewähren sollen.

Das richtige Verhalten in Notsituationen und die Vorbereitungen darauf bezeichnet man als Selbstschutz. Der Selbstschutz kann helfen, die Zeit bis zum Eintreffen von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Katastrophenschutz zu überbrücken.

Auch können persönliche Vorsorgemaßnahmen helfen, die Auswirkungen eines Schadens auf uns und unser Umfeld zu reduzieren.

Unten stehend finden Sie Tipps, wie Sie sich auf Notsituationen vorbereiten können.

Brandschutz

Bevorratung von Lebensmitteln und Trinkwasser

Bevorratung von Lebensmitteln und Trinkwasser

Das Bild zeigt Lebensmittel für die Vorratshaltung

Alle wichtigen Verbrauchsgüter werden über ein gut funktionierendes Verteilersystem zum Einzelhandel transportiert. Aber dieses System ist auch störanfällig.

Schon verschneite oder vereiste Straßen können kleine Ortschaften von der Lebensmittelversorgung abschneiden. Bei der Flutkatastrophe an der Oder waren durch das Hochwasser ganze Regionen betroffen.

Jeder Haushalt sollte sich für alle Fälle einen Vorrat anlegen, der für ein bis zwei Wochen ausreicht und aus Lebensmitteln und Getränken besteht, die auch ohne Kühlung länger lagerfähig sind.

Bedenken Sie auch, dass Sie Lebensmittel bevorraten, die im Notfall auch kalt gegessen werden können.

Bei Katastrophen, besonders in einem Verteidigungsfall, muss auch mit einer Störung der Wasserversorgung oder sogar mit einer Verseuchung des Trinkwassers gerechnet werden. Deshalb gehört zu jedem Notvorrat unbedingt eine ausreichende Menge Flüssigkeit.

Zur Deckung dieses Bedarfs eignen sich Mineralwasser, Fruchtsäfte oder sonstige länger lagerfähige Getränke.

In der Checkliste unserer Broschüre finden Sie Tabellen, nach denen der tägliche Bedarf eines Menschen an Nahrung und Getränken wiedergegeben ist. Datei ist nicht barrierefrei Für den Notfall vorgesorgt (Broschüre) (PDF, 1MB)

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